Schon donnerstags machte ich mich mit meinem Polazo und Bernd, Georg und Hans im Gepaeck auf, um mal wieder zur Abwechslung nach St Lucia an den Indischen Ozean zu cruisen. Es war eine Horrorfahrt! Es regnete unentwegt, aber es war nicht nur Regen, nein, es war ein 5-stuendiger Wolkenbruch. Auf der Landstrasse konnte man keine 30 Meter weit sehen, musste staendig LKWs ueberholen und die ganze Zeit mit der Gefahr rechnen, dass einem ein Auto ohne Licht entgegen kommt. Schoen war’s nicht, dennoch kamen wir um 23 Uhr endlich an, um dann festzustellen, dass der gebuchte Backpacker schon geschlossen hatte. Daher machten wir uns zum Backpacker auf, wo ich schon mit Markus uebernachtet hatte, doch auch dort war niemand anzutreffen. Auf gut Glueck gingen wir zu der Bar nebenan, um nach Uebernachtungsmoeglichkeiten zu fragen. Zufaellig fanden wir dort den Portier des Hostels, der eigentlich an der Rezeption haette sein sollen, sich jedoch lieber ein paar Glaeschen in der Bar hinter die Binde kippte. Schnell war ein Zimmer fuer uns gefunden, so dass auch wir die Bar stuermen konnten. :)
Der naechste Tag begruesste uns mit Wolken und Nieselregen. Nach intensiven Fruehstuecks- und Shoppingaktionen machten wir uns aber dennoch zum Strand auf, um dort das Meer zu bevoelkern, einen kleinen Strandlauf mit Krebsbeobachtung zu unternehmen und uns auf dem Aussichtsturm ein kuehles Blondes zu goennen.
Nach einem Nachmittagsnickerchen begannen dann die Abendvorbereitungen: Wir kauften ordentlich Fleisch und Grillzubehoer ein, um den hiesigen Grill zu nutzen. Es wurde ein reizendes (Horst-)Schlaemmermahl, welches durch ein paar vorsorglich mitgebrachte Drinks und die Ankunft der anderen 4 (Basti, Nadine, Caro, Vicky) abgerundet wurde.
Am Samstag stieg dann das grosse Ereignis. Wir trafen uns morgens bei Rob und Marloes, einem Ehepaar, welches die Buggy Touren organisiert und begleitet. Die Buggys hat Rob selbst zusammengebaut. Nach einer kurzen Einweisung ging es dann auch schon ab auf die Piste. Zunaechst fuehrte uns unsere Fahrt durch Zuckerrohrplantagen und kleine Doerfer, wo nur Schwarze wohnen.
Das Ganze auf teils matschigen, teils staubigen Dirt Roads, so dass wir nach kuerzester Zeit von oben bis unten eingesaut waren. Den Jungs gefiel es naemlich immer gut, MITTEN durch die Pfuetzen zu rasen, so dass sich eine Schlammwelle ueber das gesamte Auto ergoss. LECKER!
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Mittagspause machten wir an einem einsamen Strand. Waehrend Marloes und Rob den Braai vorbereiteten, gingen wir ins Wasser. Es ist immer wieder faszinierend, was fuer eine Gewalt das Meer hat. Wenn man nicht aufpasst, wird man ganz schnell weit ins Meer reingezogen. Die Wellen hauen einen auch immer ganz gerne um.
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Abends campten wir dann im Greater St Lucia Wetland Park. Der Campingplatz lag direkt am Meer mit einem wunderschoenen Strand und warmen Wasser. Herrlich! Zum Essen gab’s Chicken Curry und danach ein paar Drinks am Strand, mitten in der Dunkelheit, nur der Sternenhimmel leuchtete unseren Weg… ;)
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Am naechsten Morgen wanderten wir vor dem Fruehstueck auf eine Sandduene direkt ueber dem Meer, von wo wir einen tollen morgendlichen Ausblick geniessen konnten.
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Nach der Pause durfte ich dann auch mal fahren und ich muss sagen, es war einfacher, als ich gedacht haette. Zwar muss man bei Kupplung, Gas und Bremse etwas fest drauftreten und auch die Schaltung ist recht schwerfaellig, aber ansonsten geht der Buggy ab wie Schmidts Katze, wenn man will. Macht echt Spass! Manchmal mussten wir auch Hindernisse wie einen steilen Sanhuegel erklimmen. Da muss man eigentlich wie auf Schnee fahren: Gas geben und NIE bremsen. :)
Abends campten wir dann im Greater St Lucia Wetland Park. Der Campingplatz lag direkt am Meer mit einem wunderschoenen Strand und warmen Wasser. Herrlich! Zum Essen gab’s Chicken Curry und danach ein paar Drinks am Strand, mitten in der Dunkelheit, nur der Sternenhimmel leuchtete unseren Weg… ;)
Am naechsten Morgen wanderten wir vor dem Fruehstueck auf eine Sandduene direkt ueber dem Meer, von wo wir einen tollen morgendlichen Ausblick geniessen konnten.
Nach dem Morgenmahl ging es dann weiter ueber die Schlamm-, Staub- und Sandpisten, um wiederum an einem verlassenen Strand Mittagspause zu machen (à lecker Burger!). An diesem Strand ist vor 3 Jahren ein italienischer Frachter gesunken, der immer noch vor der Kueste liegt. Leider wurde dort Vicky direkt aus dem Buggy ihre Tasche mit Kreditkarte, Bargeld und Autoschluessel gestohlen. Die Kriminalitaet macht auch in den einsamsten Stellen des Landes nicht Halt.
Schliesslich machten wir uns auf den Heimweg, wo wir noch die Landleute bei ihrem verzweifelten Versuch, einen im Schlamm steckenden Anhaenger zu befreien, beratschlagten. Voellig erschoepft und von oben bis unten mit Schlamm und Staub eingeschmiert erreichten wir um 17 Uhr das Base Camp, von wo wir die beschwerliche Heimreise von 7 Stunden eintraten. Noch nie war ich froher, wieder in Midrand zu sein.
So sah mein Autolein nach der Hinfahrt aus. Gestern habe ich es eine geschlagene Stunde waschen lassen. Den Spass gibt es fuer 3 Euro...

3 Kommentare:
Einfach nur sau fett! Hört sich nach verdammt viel Spaß an....
ich wäre sooooo gerne dabei gewesen... sooooooooo gerne!Aber so machen wir halt nun Kosi Bay und Mozambqiue unsicher:-D harharhar krrrrrkrrrkrr
Whoo Andrea,
du scheinst die Auslandspraxis ja auch zu genießen.!
Coole Tour die ihr da gemacht habt. Also wenn ich wirklich vorbeigejettet komme, könnten wir das noch mal machen..? :P
Gruß Bene
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