Dienstag, 29. Januar 2008

My last days in South Africa

Es ist vollbracht! Meine Zeit in Suedafrika neigt sich langsam, aber sicher seinem Ende zu.

Am Wochenende war ich noch mal ordentlich mit meinen Leuten feiern, da ich weder Geld, noch Lust hatte, auf eine weitere Reise zu gehen, sondern lieber die Zeit mit meinen Freunden hier verbringen wollte. Schoen wars! Am Samstag haben wir vor einem Club eine Gruppe Schwarzer kennengelernt, mit denen wir dann den Abend zusammen gefeiert haben. Die koennen tanzen - unglaublich!!!

Gestern Abend kam dann die Nicole an, die nun meine letzten beiden Wochen mit mir verbringen wird. Am Freitag fahren wir zusammen mit Tanja, einer weiteren Praktikantin, fuer 9 Tage nach Namibia und am 10.2. um 22:30 geht dann mein Flug.

Resuemierend war die Zeit in Suedafrika fuer mich eine hoechst interessante, ich habe viele Erfahrungen, gute wie schlechte, gemacht. Anfangs hatte ich, ehrlich gesagt, Schwierigkeiten, mich einzuleben, da die Gesamtsituation doch sehr gewoehnungsbeduerftig ist. Nachdem ich mich jedoch erst mal damit abgefunden hatte, und mehr und mehr Leute kennenlernte, konnte ich meinen Aufenthalt viel mehr geniessen. Zum jetzigen Zeitpunkt wuerde ich am liebsten noch laenger hierbleiben, denn so RICHTIG eingelebt hat man ich eben erst nach 2-3 Monaten.

Es hilft aber alles nichts, denn an meinem Geburtstag werde ich wieder in Duesseldorf im Buero sein, in den ersten beiden Maerzwochen in Paderborn und am 17.3. geht es schliesslich fuer 3 Monate nach Chicago. Zur Ruhe kommen werde ich wohl also nicht.

Aber egal. Ich freue mich sehr, euch alle bald wiederzusehen, wuensche euch eine gute Zeit und schliesse hiermit meinen Blog.

Adieu!

Dienstag, 22. Januar 2008

Purer Luxus im Kruger National Park











Man muss sich doch auf mal was goennen, findet ihr nicht? Naja, Linda und ich waren jedenfalls dieser Meinung und buchten so letzte Woche spontan ein Wochenende in der Exeter River (Luxus) Lodge im Kruger National Park. Fuer eine Nacht kostete uns der Spass 130 Euro, jedoch ist der regulaere Preis 450 Euro, so dass man unsere Konditionen als Schnaeppchen bezeichnen kann. :)


Nach einer 4,5-stuendigen Fahrt ueber Autobahnen und Schotterpisten kamen wir an und waere fast umgekippt! Die Lodge war der absolute WAHNSINN!!! Schon am Eingang wurden wir freundlichst von allen Mitarbeitern mit Begruessungsdrink empfangen, dann wurde uns unser PERSOENLICHER BUTLER vorgestellt, der liebe Christopher (an dieser Stelle ein herzliches "Encomu!"), der uns an den naechsten Tagen begleiten sollte.


Noch besser kam es, als wir schliesslich unsere Gemaecher betraten. Linda und ich konnten uns kaum noch halten vor Begeisterung und brachen, nachdem wir allein gelassen wurden, erst mal in lautes Gelaechter aus vor lauter Glueck. Denn: Soviel Luxus auf einmal haetten wir nicht erwartet!

Hinter dem Eingangsbereich befand sich ein Wohnzimmer mit Minibar, in der Mitte des Raumes ein grosses Ehebett (fuer die Eheleute Mr & Mrs Nett, fuer solche wurden wir naemlich vor unserer Ankunft irrtuemlich gehalten) und auf der anderen Seite war das Bad mit Panoramadusche und Badewanne. Das Ganze war klimatiesiert und total schoen afrikanisch eingerichtet (man beachte hierzu das hochgeladene Video). Vor dem Bett befand sich eine riesige Fensterfront, die zur Terrasse hinausfuehrte, wo wir einen Pool, zwei Liegestuehle und eine Aussendusche vorfanden. Goettlich!

Nachdem wir wieder etwas von Wolke 7 heruntergekommen waren, begaben wir uns in die riesige Huette im Zentrum des Areals, die nach vorne offen war, so dass wir beim Mittagessen vier Elefanten beobachten konnten. Dabei entstand uebrigens auch der leicht missverstaendliche Text rechts... ;) Der Fisch war sehr exquisit und die Bedienung durch Christopher natuerlich 1A!

Im Anschluss zwang mich Linda unmissverstaenlich zum Chillen (siehe rechts), so dass wir den Nachmittag im eiskalten Pool und auf unseren Liegestuehlen verbrachten.

Nachmittags fand dann unser erster Game Drive statt. Auf einem Safariwagen mit 5 komischen Amis, einem Ranger und einem Tracker, der ganz vorne links ueber der Motorhaube auf einem Stuhl sass und versuchte, Tiere zu finden, ging die Reise los. Sehr beeindruckt waren wir zunaechst von dem Fahrzeug, denn es konnte wirklich UEBERALL hinfahren, egal, ob Buesche, Aester, steile Huegel oder sonstiges im Weg waren, ueberall wurde einfach durchgefahren.

Zuerst sahen wir nur diverse Impalas, aber auf einmal auch den ersten Elefanten, der gelangweilt durch den Busch lief und Gras in sich hineinstopfte:
















Urploetzlich tauchte aber auch das Highlight unserer Safaris auf: Der Leopard! Linda und ich wollten ihn unbedingt sehen und Tracker Chris wurde tatsaechlich fuer uns aus ca. 400m Entfernung fuendig. Schnell fuhren wir bis auf einige Meter an ihn heran und verfolgten ihn ueber 1h. Er ist ein wunderschoenes und faszinierendes Tier und die einzige Wildkatze, die freiwillig auf Baeume klettert.

















Spaeter hielten wir neben einem See mit Hippo an und nahmen mitten im Busch diverse Getraenke zu uns (man beachte bitte, dass ALLES in den 130 Euro enthalten war!)












Abends folgte ein tolles Abendessen unter dem freien Sternenhimmel, welches wir mit lustigen Amis und 2 Deutschen verbrachten. Es gab ein grosses Buffet und ein zauberhaftes Dessert (passsend dazu das Foto mit meinem begeisterten Blick). Zwischendurch kamen alle schwarzen Angestellten und sangen - nur mit einer Trommel als Instrument - afrikanische Lieder und tanzten ums Feuer. Da die Stimmung unter den Gaesten auch bereits sehr gut war, dauerte es nicht lange, bis wir alle mit ihnen um das Feuer herum tanzten. Es war ein sehr lustiger und spassiger Abend, der um 22 Uhr in unserem Bett endete.











Schliesslich wurden wir am folgenden Morgen um 5 Uhr geweckt, da der Morning Game Drive um 5:45 begann. Neben den besagten Impalas sahen wir einige Giraffen und als Highlight dieses Tages eine Loewenfamilie mit mehreren Jungen, die ganz entspannt im Schatten lagen und sich an unserer Anwesenheit keinesfalls stoerten. Schoen wars.















Nach unserer Rueckkehr folgte ein grosses und leckeres Fruehstuecksbuffet, bei welchem wir uns ordentlich satt assen. Vor dem Auschecken nahmen wir nochmal schleunigst die Gegebenheiten unserer Unterkunft mit. Linda schlief im Liegestuhle und ich goennte mir ein Oelbad. :) Toll wars!

Schliesslich war es auch wieder Zeit zum Abschiednehmen. Christopher war sehr betruebt ueber unsere Rueckfahrt (das sagt er wahrscheinlich zu allen Gaesten...) und gab uns noch ein Lunch Packet fuer die Heimreise mit.









So fuhren wir noch spontan zum nahgelegenen Blyde River Canyon ueber die Paanorama Route und erreichten um 19 Uhr todmuede, aber gluecklich Johannesburg.

P.S.: Das hielt uns aber nicht davon ab, abends nochmal was zu unternehmen... ;)





























Ach ja, mehr Infos, Fotos und Berichte sind auch immer auf dem Blog von Linda zu finden!!!

Montag, 14. Januar 2008

Wie ich die letzten Tage verbrachte...




Seitdem ich nach meiner Cape Town Reise nicht mehr gemeldet habe, muss ich euch nun doch mal wieder auf den neusten Stand der Dinge bringen.

Zunaechst einmal: Ich war die GANZE Zeit in Joburg, kaum zu glauben...

Erst mal eine lustige Geschichte zur Beschaffung meines Visums. Bei meiner Ankunft erfuhr ich, dass ich das hier noch extra beantragen musste. So fuhren wir eines schoenen Tages Ende Oktober ca. 1h nach Springs, wo das "Department of Home Affairs" seinen Sitz hat. Unsere Beantragung ging wider Erwarten relativ schnell, wir mussten danach nur unwesentliche 3h auf unsere Freunde warten, die ihr Visum abholen wollten.

Ja, Aehnliches widerfuhr dann auch Linda und mir, als wir uns in der ersten Januarwoche wieder voller Vorfreude in das wunderschoene Springs begaben (Achtung, Ironie). Dort angekommen, befanden wir uns etwa an 10. Stelle in der Schlange. Kein Thema, sollte man jetzt denken, jedoch nicht so in Suedafrika. Wir warteten geschlagene 2,5h in dem stickigen Warteraum und fuehlten uns in dem strengen Geruch (manche Menschen wissen hier eben nicht, dass es Deo gibt...) pudelwohl. Fuer ca. 1,5h bewegte sich in der Schlange NICHTS. Zwar gibt es ca. 5 Schalter in dem Amt, jedoch sind meistens hoechstens zwei davon besetzt, wo die anderen Menschen sich derweil rumtreiben, wird wohl immer ein Raetsel bleiben. Wenn die "Beamten" sich mal bewegen oder irgendeiner Arbeit nachgehen, geschieht dies im Schneckentempo.

Als wir nach 2,5h dann endlich an der Reihe waren, dauerte es noch mal mindestens 1h, bis wir uns stolze Besitzer einer "Extension of temporary residence permit" nennen durften. Schliesslich ergab sich die Problematik des Suchens unserer Antraege. Dazu nehme man einen grossen Schrank und diverse hohe Stapel von Papier, in welchen sich irgendwo die richtigen Unterlagen befinden. Von Ordnern oder gar computerbasiertem Arbeiten hat dort wahrscheinlich noch nie jemand gehoert. Komischerweise war Lindas Antrag schnell gefunden, jedoch tauchte meiner nie auf. Daher durfte ich dann vor Ort einen neuen Antrag ausfuellen und sogar (!!!) direkt mein Visum in Empfang nehmen. Organisation ist hier in Suedafrika ein Fremdwort. Ich werde nie wieder ueber deutsche Aemter schimpfen!!!

Ja, freitags lud Hance dann zum bayrischen Abend im sehr komfortablen Haus seines Chefs, das er waehrend dessen Abwesenheit huetete. Es gab Leberkaese und Weisswurst. mmmmhhh...
Anschliessend fuhren wir nach Melville, einem Szeneviertel, wo man ganz gut ausgehen kann.

Tanzenderweise verbrachten wir einen lustigen, jedoch auch teilweise emotional anstrengenden Abend, denn das Leben unter den Praktikanten hier gleicht teilweise einer Soap Opera. Wir schreiben demnaechst das Drehbuch. Zum Glueck habe ich mit sowas nix zu tun...











Mafiaboss Andi mit italienischer Perle ...und...
Linda, Manuel und ich











Die italienische Perle konnte die meiste Stimmung verbreiten ...und...
meine neue Freundin und Janni












Der Ort des Geschehens ...und...
Linda und ich mit der leicht angeschlagenen Franzi ;)

Samstags folgte ein kleiner Pokerabend und den Sonntag verbrachten wir bei unserem neuen suedafrikanischen Freund Alan, der zum Braai geladen hatte.

Die letzte Woche brachte keine groesseren Skandale mit sich, so dass ich direkt zum Wochenende uebergehen kann... war gut!!!

Freitags Hausparty in Pretoria und spaeter Bevoelkerung des Clubs Cofi. Wie immer spassig, aber anders geht's ja auch nicht mit Leuten wie Steffen, Jan und Manuel (Jungs, ich weiss ja, dass ihr das lest... :) )










links: Steffen ist ein kleiner Frauenheld
rechts: mit Jan und Manuel












links: Das Foto MUSSTE ich einfach hochladen, denn es zeigt eine Seltenheit: Steffen laechelt auf einem Foto!!!
rechts: Naja, Jan laechelt eh immer












Manuel mit Perle :)

Samstags Gammeltag bei Linda, abends nettes Beisammensein mit den Jungs und Ausgang in einen Club. Sehr spassig, allerdings waren wir die einzigen Weissen im Club, das restliche Publikum bestand aus Indern, die uns nach anfaenglicher Scheu aber gerne in ihre Gemeinschaft aufnahmen (siehe Foto oben).

Sonntags fuhr ich dann noch mit Joachim, Manuel, Jan und Steffen nach Warmbath, wo heisse Quellen sind. Ob wir nun wirklich den richtigen Ort zum Baden fanden, ist nicht geklaert, allerdings verbrachten wir einen sonnigen Tag in einem Wasserpark mit Wasserrutschen, Wellenbad und heissen Quellen.
So sieht's aus. Am Wochenende fahre ich mit Linda endlich in den Krueger Park in eine Luxus Lodge, um endlich mal alle Big 5 zu sehen.
Noch ne schoene Woche!

Donnerstag, 3. Januar 2008

Cape Town - mehr als nur eine Stadt...

Hello my dearrrr frrrrriends,

first of all wuensch ich euch ein tolles neues Jahr! Ich hoffe, ihr habt alle, wo auch immer ihr euch befinden moegt, gut und ausgiebig gefeiert.

Ich war in den letzten 10 Tagen in der Mother Town, auch Kapstadt genannt. Leider befinde ich mich heute allerdings nicht in der Stimmung, viel zu schreiben, daher habe ich euch einfach mal zahlreiche Fotos hochgeladen und werde den entsprechenden Bericht dann dazu schreiben, wenn ich mich danach fuehle... Naja, mal in Kurzfassung:

24.12.2007: Morgens Regen, ich wollte gerade schon boese werden, da riss der Himmel auf und ueber uns sah ich, wie der gigantische Table Mountain ueber der Stadt thronte. Markus und ich haben die Chance genutzt und sind hochgegangen. 50min hats gedauert, man sagte uns, es sei mit 2.5h zu rechnen.... Naja, die Suedafrikaner sind halt ein etwas gemuetlicheres Voelkchen. Oben: Keine Menschenseele, sondern wirklich nur Bruederchen und ich. Grund: Die Cablecars fuhren nicht und da der Mensch ja von Grund auf faul ist, wandert er nicht. Nur zwei Verrueckte bergische Originale konntens nicht lassen. Wir hatten eine super Sicht auf Cape Town und haben uns des Lebens gefreut.












Abends dann: Heiligabend feiern. Die Reservierung im Beluga Restaurant (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschoen an Gerri, der es mir empfohlen hatte) wurde spontan von 2 auf 7 ausgedehnt, da sich noch 5 Maedels aus Markus' Reisegruppe anschlossen. Das Essen war aeusserst schmackhaft und von dem Nachtisch traeume ich immer noch jede Nacht. Himmlisch!!!

Spaeter: Christmette im katholischen Dom. Dauer: 2.5h Einschlafpotential: Gross! Habe es mindestens 2 Mal geschafft. Der Bischof hat mich spaeter sofort als nicht Kapstadterin identifiziert und mir dann stolz berichtet, dass er schon in Muenchen UND Paderborn (man hoere und staune) war und dort Libori besucht hat, um viel Bier zu trinken. :)












25.12.2007: Fahrt zum Kap der guten Hoffnung. Aufstehen: 6 Uhr, geschlafene Stunden: 4. Nix war dementsprechend los auf den Strassen und wir konnten die wunderschoene Natur geniessen. Immer wieder bot sich uns ein atemberaubender Blick auf die Kuesten am Kap.












Am Cape Point angekommen wurde etwas mit den beiden Schweizerinnen rumgewandert, wobei wir unter anderem auch den Strand direkt neben dem Cape of Good Hope besuchten, dessen Wasser nicht betretbar war, da es Minusgrade hatte. Naja, fast...

Nachmittags bis abends: Weihnachtsessen mit den Englaendern aus Markus' Gruppe. War toll und lecker!












26.12.2007: Fahrt zu den Kirstenbosch Botanical Gardens, leider schlechtes Wetter und wenig Blumen. Danach: Strand. Spaeter noch spontaner Aufstieg auf den Lion's Head, direkt neben dem Table Mountain. Wieder einmal super Sicht und viel Spass!












27.12.2007: Fahrt nach Hermanus entlang der Kueste. An schoenen Straenden Halt gemacht und gesonnt.











Nachmittags in Hermanus den Kuestenweg halb gewandert, sehr beeindruckend. Habe nun ein neues Ziel: Als alte Oma werde ich dorthin ziehen und mir ein Luxushaus an der Felskueste kaufen, wo ich jeden Tag mit meinem Rolli den Weg lang wandern werde. :)












28.12.2007: Kuestenweg zu Ende gewandert. Dann nach Stellenbosch in die Winelands gecruist. Wine Tasting auf dem traditionellen Weingut Vergelegen. Sehr schoen, romantisch und ruhig.












Abends: Zurueck in Kapstadt, Sonnenuntergang mit Picknick auf dem Signal Hill - an Schoenheit und Romantik kaum zu uebertreffen! Danach: Bierchen trinken mit vielen Leuten.












29.12.2007: Morgens Afrika-Mitbringsel gekauft. Danach: am Pool gechillt und das 6 wundervolle Stunden lang. Wusste gar nicht mehr, wie schoen sowas ist.












Abends wurden dann noch die obligatorischen Fotos mit Santa Head am Strand gemacht. Nebenbei durften wir folgenden Sonnenuntergang bestaunen:












30.12.2007: *schluchz* Mein Bruder hat mich verlassen! Sind um 5 Uhr aufgestanden, um zum Flughafen zu fahren. Bin dann zu Lindchen nebst Bruederchen Fabian gezogen und wir haben den Tag shoppend verbracht.

Abends haben wir deutsche Bierchen und deutsches Essen im Paulaner Biergarten an der Waterfront, unserem zweiten zu Hause, konsumiert und anschliessend noch den oscarreifen Film Hitman angeschaut.

31.12.2007: Mal wieder die Waterfront unsicher gemacht, spaeter zum Bloubergstrand gefahren, von wo man direkt ueber das Meer auf den Tafelberg schauen kann. Abendplanung war immer noch unkonkret.

Abends einfach spontan zur Long Street gegangen, wo leider nichts los war, spontan wieder zu siebt in Manuels Corsa nach Camps Bay gefahren, durch Glueck noch einen Club fuer 10 Euro Eintritt gefunden und gefeiert. Mitternacht war recht unspektakulaer - der Countdown wurde nur von 3 runtergezaehlt und danach wie immer weiter gemacht. Auch gut. Gegen 2 Uhr ging es wieder zur Long Street, wo wir es bis 6 Uhr krachen liessen.

01.01.2008: Leider schon um halb 10 aufgewacht, zum Fruehstueck Pizza gegessen und danach an den Strand gefahren. Abends wieder mal Kino.

02.01.2008: Rueckflug nach Kapstadt in aller Herrgottsfruehe. Zu Hause spontan 4h geschlafen. :)

Fotos habe ich von den letzten Tagen nicht mehr, da meine Speicherkarte voll war. Und nun habe ich DOCH soviel geschrieben. Naja, wenn ich einmal in Fahrt bin... Es war jedenfalls super und total entspannend.

2008 wird toll! Wollte ich nur mal sagen. Das wuensche ich euch zumindest!

Mittwoch, 19. Dezember 2007

3. Advent in der Badewanne / Traumstraende in Kosi Bay und Mozambique

Ich kann es nicht lassen! Ich habe es schon wieder getan!!! Ich wollte die Finger davon lassen, aber die Sucht hat mich schon wieder ueberwaeltigt. JA, ich WAR wieder im Urlaub.

Mal wieder fuehrte mich mein Weg an den Indischen Ozean, dieses Mal aber soweit noerdlich wie moeglich. In Kosi Bay, direkt an der Grenze zu Mozambique, fand ich mit Lindchen, Janni Bunny und Steffen Bernd ein lauschiges Backpackers mit dem enthusiastischen Mike als dessen Eigentuemer. Urspruenglich wollten wir nur nach Mozambique, jedoch stellte sich die Tatsache, dass wir keine adaequate Unterkunft finden konnten, als Gluecksgriff heraus. Doch dazu spaeter mehr.

Unser Backpacker, die Thobeka Lodge, befand sich mitten im Dschungel, umgeben von kleinen Huetten, die von der schwarzen Landbevoelkerung bewohnt werden. Wir wohnten in Bambushuetten, die alle mit Mueckennetzen ausgestattet waren, denn wir befanden uns in einem Malariagebiet mit geringem Risiko. Daher habe ich die Malarone auch zu Hause gelassen und mich lieber nur auf mein gutes altes Tabard verlassen. Wollte mir den Urlaub naemlich nicht von Wahrnehmungsstoerungen und Panikattacken verderben lassen, die die Malarone als Nebenwirkungen mit sich bringt.
Wie dem auch sei, Mike war ein ganz schoener Fuchs. Im Laufe der Zeit wurde er mir immer suspekter. Zunaechst zockte er von uns pro Person jeweils 15 Euro fuer eine Fahrt an den Strand in seinem 4x4 ab. Fuer alle guten Kopfrechner ergibt sich somit ein Tarif von 60 Euro fuer uns 4, den er fuer einen Zeitaufwand von hoechstens 90 Minuten erhielt. Darauf folgten noch weitere dubiose Aktionen, die mich sehr an seiner Glaubwuerdigkeit zweifeln liessen, aber es konnte ihm nichts nachgewiesen werden.



Aber natuerlich machte das unseren Urlaub nicht aus. Die ersten beiden Tage verbrachten wir am Traumstrand von Kosi Bay, der aber in der Tat nur mit einem 4x4 erreichbar ist. Es war wirklich wunderschoen! Die Sonne brannte nur so vom Himmel, das Wasser war kristallklar und warm wie Badewasser, die Wellen hatten genau die richtige Hoehe und Staerke, der Sand war weich, der Strand menschenleer und die Stimmung zwischen uns einfach bombig. Am zweiten Tag waren wir schnorcheln und haben diverseste Fische beobachten koennen, u.a. auch Moraenen... buaaaaaa! Viel kann ich dem eigentlich gar nicht mehr hinzufuegen. Auch in diesem Falle lasse ich die Bilder sprechen...


Spass in der Brandung (die man auf den Bildern grad nicht sieht)



links: Sprint von den Duenen ins Meer, rechts: Linda vertritt Siemens, Jan den VfB und ich die Vertreter der Pinken Fraktion ;)



Auch Abspacken muss mal sein



Der See vor dem Meer und das Loeschen eines kleinen Brandes



Auf dem Weg zum Strand



The beach

So sieht's aus
Am dritten Tag passierte jedoch ein grosses Unglueck: Meine Kamera gab ihren Geist auf! Dabei ist sie erst ein halbes Jahr alt! Gerade bei unserem Ausflug nach Mozambique liess sie mich unwiderruflich im Stich und schoss nur noch unscharfe Bilder. Es war ein Mysterium, da ich immer gut auf sie aufgepasst habe, aber anscheinend tat ihr die hohe Luftfeuchtigkeit nicht gut. Daher kann ich leider zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit Bildern dienen, die ueber den zweiten Tag hinausgehen.

Ja, aber nun zu Mozambique: Mike hatte seinen 4x4 um zwei Sitzbaenke auf der Ladeflaeche erweitert, um noch zwei Hollaenderinnen mitzunehmen (was im Uebrigen seinen Gewinn noch um einiges vergroesserte). So fuhren wir also im stroemenden Regen gen Grenze, die ca. 15 km entfernt war. Die Bestechung wegen des Visums, welches wir zum Eintritt benoetigten und das 18 Euro kosten sollte, schlug leider (LAUT MIKE) fehl, so dass ich mich nun stolze Besitzerin eines 30 Tages Visums in meinem Reisepass nennen darf. Als wir endlich das Land betraten, wurde uns unmittelbar klar, dass wir Glueck hatten und dort keine Unterkunft gefunden hatten, denn es gab keine befestigten Strassen, sondern lediglich Dirt Roads, aus Sand bestehend, die nur mit einem 4x4 bewaeltigt werden konnten. Mike dueste mit uns durch die Landschaft bis zur ersten Ortschaft – Ponta d’Oura. In Mozambique wird hoechst offiziell Portugiesisch gesprochen und auch der Baustil sieht sehr mediterran aus. Ponta d’Oura ist ein nettes Oertchen mit einem Wahnsinnsstrand, das Wasser war noch klarer als in Kosi Bay, obwohl das eigentlich gar nicht mehr geht. Der Regen hatte sich natuerlich laengst gelegt, so dass wir ausgiebig Zeit fuer einen Strandspaziergang und ein Bad im kuehlen Nass hatten. Mittags assen wir frischen Fisch direkt am Strand – lecker! Es war einfach herrlich und als Sahnehaeubchen hatten wir erwaehnten Stempel plus Visum im Pass. Wenn das mal kein toller Tag war! ;)

Dienstags verabschiedeten wir uns in der Frueh dann schweren Herzen von Mike und machten uns auf, um das naechste Land zu erkunden: Swaziland, nach Gambia das zweitkleinste Land Afrikas, das von einem Koenig regiert wird. Die Landschaft wird ziemlich von Bergen dominiert und erinnerte uns ab und an ziemlich an die Alpen. Obwohl das Wetter nicht gut war, war Swaziland dennoch sehenswert. Leider blieb uns nicht die Zeit, uns naeher mit den Traditionen der Swazzi zu beschaeftigen, so dass wir wohl oder uebel noch mal zurueckkehren muessen... ;)

Jetzt wuensche ich euch aber erst mal allen wunderschoene Weihnachten und ein tolles neues Jahr 2008, in dem wir uns ja allerspaetestens froh und munter wiedersehen. Ich hoffe, ihr habt eine gute und ruhige Zeit und eine schoene Feier. Macht es gut, ich denke dann mal an euch, wenn ich in Cape Town in der Sonne bin.

Alles LiebeEure Andrea