Nach einer 4,5-stuendigen Fahrt ueber Autobahnen und Schotterpisten kamen wir an und waere fast umgekippt! Die Lodge war der absolute WAHNSINN!!! Schon am Eingang wurden wir freundlichst von allen Mitarbeitern mit Begruessungsdrink empfangen, dann wurde uns unser PERSOENLICHER BUTLER vorgestellt, der liebe Christopher (an dieser Stelle ein herzliches "Encomu!"), der uns an den naechsten Tagen begleiten sollte.
Noch besser kam es, als wir schliesslich unsere Gemaecher betraten. Linda und ich konnten uns kaum noch halten vor Begeisterung und brachen, nachdem wir allein gelassen wurden, erst mal in lautes Gelaechter aus vor lauter Glueck. Denn: Soviel Luxus auf einmal haetten wir nicht erwartet!
Hinter dem Eingangsbereich befand sich ein Wohnzimmer mit Minibar, in der Mitte des Raumes ein grosses Ehebett (fuer die Eheleute Mr & Mrs Nett, fuer solche wurden wir naemlich vor unserer Ankunft irrtuemlich gehalten) und auf der anderen Seite war das Bad mit Panoramadusche und Badewanne. Das Ganze war klimatiesiert und total schoen afrikanisch eingerichtet (man beachte hierzu das hochgeladene Video). Vor dem Bett befand sich eine riesige Fensterfront, die zur Terrasse hinausfuehrte, wo wir einen Pool, zwei Liegestuehle und eine Aussendusche vorfanden. Goettlich!
Nachdem wir wieder etwas von Wolke 7 heruntergekommen waren, begaben wir uns in die riesige Huette im Zentrum des Areals, die nach vorne offen war, so dass wir beim Mittagessen vier Elefanten beobachten konnten. Dabei entstand uebrigens auch der leicht missverstaendliche Text rechts... ;) Der Fisch war sehr exquisit und die Bedienung durch Christopher natuerlich 1A!
Im Anschluss zwang mich Linda unmissverstaenlich zum Chillen (siehe rechts), so dass wir den Nachmittag im eiskalten Pool und auf unseren Liegestuehlen verbrachten.
Nachmittags fand dann unser erster Game Drive statt. Auf einem Safariwagen mit 5 komischen Amis, einem Ranger und einem Tracker, der ganz vorne links ueber der Motorhaube auf einem Stuhl sass und versuchte, Tiere zu finden, ging die Reise los. Sehr beeindruckt waren wir zunaechst von dem Fahrzeug, denn es konnte wirklich UEBERALL hinfahren, egal, ob Buesche, Aester, steile Huegel oder sonstiges im Weg waren, ueberall wurde einfach durchgefahren.
Zuerst sahen wir nur diverse Impalas, aber auf einmal auch den ersten Elefanten, der gelangweilt durch den Busch lief und Gras in sich hineinstopfte:
Urploetzlich tauchte aber auch das Highlight unserer Safaris auf: Der Leopard! Linda und ich wollten ihn unbedingt sehen und Tracker Chris wurde tatsaechlich fuer uns aus ca. 400m Entfernung fuendig. Schnell fuhren wir bis auf einige Meter an ihn heran und verfolgten ihn ueber 1h. Er ist ein wunderschoenes und faszinierendes Tier und die einzige Wildkatze, die freiwillig auf Baeume klettert.
Spaeter hielten wir neben einem See mit Hippo an und nahmen mitten im Busch diverse Getraenke zu uns (man beachte bitte, dass ALLES in den 130 Euro enthalten war!)
Schliesslich wurden wir am folgenden Morgen um 5 Uhr geweckt, da der Morning Game Drive um 5:45 begann. Neben den besagten Impalas sahen wir einige Giraffen und als Highlight dieses Tages eine Loewenfamilie mit mehreren Jungen, die ganz entspannt im Schatten lagen und sich an unserer Anwesenheit keinesfalls stoerten. Schoen wars.
So fuhren wir noch spontan zum nahgelegenen Blyde River Canyon ueber die Paanorama Route und erreichten um 19 Uhr todmuede, aber gluecklich Johannesburg.

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